Europäischer Unternehmensförderpreis

MinG&Co Migrantinnen in der Gesundheitsbranche

Förderung des
Unternehmergeistes

Investitionen in
Unternehmenskompetenzen

Verbesserung der
Geschäftsumgebung

Internationalisierung der
Wirtschaftstätigkeit

Förderung der Entwicklung
von grünen Märkten und
von Ressourceneffizienz

Verantwortungsvolles
und integrationsfreundliches
Unternehmertum
Förderung des Unternehmergeistes

„Mit ihrem Fleiß und ihrer netten Art hat unsere Kursteilnehmerin (Foto, 4.v.l.) sich schon im Praktikum so unentbehrlich gemacht, dass das gesamte Team ihr für die Prüfung zur „Fachkraft für die Aufbereitung zahnmedizinischer Instrumente“ die Daumen gedrückt hat. Schließlich lag ihr Arbeitsvertrag schon zur Unterschrift bereit! Nicht für jede Kundin läuft es so ideal, aber jede gewinnt an Kompetenz, Selbstwert und Unabhängigkeit.“

Annemarie Bottek, Projektleiterin „Stark im Beruf“ bei der ZWD

Über das Projekt:

Mütter mit Migrationshintergrund sind am Arbeitsmarkt benachteiligt, weil sie bei der Jobsuche oft durch Sprachprobleme, nicht anerkannte Bildungsverläufe und soziokulturelle Unterschiede gehemmt werden. Viele von ihnen sind daher, insbesondere in der Familienphase, über lange Zeiträume nicht berufstätig oder haben überhaupt keine Berufserfahrung.

Gemeinsam mit dem Jobcenter Düsseldorf und der Zahnärztekammer Nordrhein führt die Zukunftswerkstatt Düsseldorf (ZWD) seit August 2015 mit „Stark im Beruf“ ein Projekt durch, das sich dieser Personengruppe annimmt und das Engagement von Zahnarztpraxen im Bereich Diversity unterstützt. In den sechsmonatigen Kursen werden die Frauen für den Arbeitsmarkt gecoacht. Hier stehen zunächst allgemeine berufsvorbereitende Themen im Fokus: Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Alltags- und Arbeitsorganisation, Anforderungen des Arbeitsmarktes, Lernstrategien, berufsbezogene Sprachkompetenz, Umgang mit dem PC, Auftreten und Selbstdarstellung sowie Konfliktmanagement.

Darüber hinaus erhalten die Teilnehmerinnen eine berufliche Orientierung im Gesundheitsbereich und können eine Qualifizierung zur Fachkraft für die Aufbereitung zahnmedizinischer Instrumente absolvieren. Alternativ zum zahnmedizinischen Schwerpunkt können die Frauen erste Erfahrungen in sozialen oder anderen Berufsfeldern sammeln. Nach bislang vier Durchgängen ist der Berufseinstieg bereits für viele Teilnehmerinnen geglückt.

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