Europäischer Unternehmensförderpreis

Netzwerk mit Courage: Gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung!

Förderung des
Unternehmergeistes

Investitionen in
Unternehmenskompetenzen

Verbesserung der
Geschäftsumgebung

Internationalisierung der
Wirtschaftstätigkeit

Förderung der Entwicklung
von grünen Märkten und
von Ressourceneffizienz

Verantwortungsvolles
und integrationsfreundliches
Unternehmertum
Verantwortungsvolles und integrationsfreundliches Unternehmertum

„Wir schaffen das? Wir wollen das – Wir können das – Wir machen es!“

René Mühlroth, Vorstandsmitglied Netzwerk Großbeerenstraße, Sprecher des Netzwerk-Arbeitskreis Personal & Ausbildung

Über das Projekt:

Vielfalt gewinnt! Im Jahr 2008 haben rund 20 Unternehmer den Verein „Netzwerk Großbeerenstraße e. V.“ (NG) im Gewerbegebiet Berlin-Mariendorf/Marienfelde gegründet – der auf mittlerweile 60 Unternehmen mit rund 1.500 Beschäftigten und 120 Auszubildenden angewachsen ist. Anlässlich wiederkehrender rechtsradikaler Demonstrationen vor Übergangswohnheimen für geflüchtete Menschen und nach Übergriffen auf Mitbürger mit Migrationshintergrund im Kiez rief der Verein 2013 die Initiative „Netzwerk mit Courage: Gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung!“ ins Leben. Diese Netzwerkinitiative setzt Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und steht für vielfältige Aktivitäten im Sinne von Toleranz und Vielfalt.

Zusammen mit anderen Initiativen bietet die Initiative Weiterbildungen für Geschäftsführer, Personalverantwortliche, Ausbilder und Auszubildende rund um das Thema „gelebte Vielfalt“ an. Sie unterstützt Projekte wie „Zerstörte Vielfalt“ und erinnert an Berlins bunte Gesellschaft vor dem Dritten Reich. Auszubildende des NG engagierten sich gemeinsam mit Schülern im Rahmen des Stolpersteinprojekts, das mit kleinen Gedenktafeln in Bürgersteigen an Opfer der Nationalsozialisten erinnert.

Nachhaltige Integration von geflüchteten Menschen unterstützt das NG im Rahmen seines Projekts Arrivo RingPraktikum® durch die Bereitstellung von Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsplätzen. Diese werden mit berufsspezifischen Deutschkursen vorbereitet und begleitet. Dabei werden die Praktikanten innerbetrieblich als auch darüber hinaus durch ehrenamtliche Mentoren begleitet. Vorbehalte und Rassismus machen vor Werkstoren nicht Halt. Diesen wird nachgespürt und durch Weiterbildung, Workshops und Begegnungsformaten für gemeinsame Aktivitäten entgegengewirkt. Unterstützt werden diese Bemühungen in der Kooperation mit Pro Asyl durch die Verbreitung von Informations- und Aufklärungsmaterial zu den Themenfeldern Flucht, Vertreibung, Asyl und Integration innerhalb der Mitarbeiterschaft der Netzwerkbetriebe.

Mit den verschiedenen Formaten der Initiative werden derzeit ca. 500 Menschen erreicht.

© Energiegründer 2016